Getrimmt auf Automatisierung
Das neue Dreh-Fräszentrum ist eine Integrex i-250H ST von MAZAK, die stark auf Automatisierung getrimmt ist. Dank angebundenem Roboter und großem Werkzeugmagazin (über 120 Plätze) ist sie bestens geeignet für den mannlosen, hochproduktiven Betrieb. Vor allem für Fertigungsumgebungen mit mittlerer bis hoher Auslastung (Serienfertigung, Chargenproduktion u.a.) ist sie ideal, um die Maschinenlaufzeit zu maximieren und manuelle Eingriffe zu minimieren. Die neue Anlage ergänzt den bestehenden Maschinenpark an CNC- und konventionellen Drehmaschinen, CNC-Langdrehautomaten sowie 5- und 3-Achs-Fräszentren für die Komplettbearbeitung. Die neue MAZAK-Maschine ermöglicht dank ihrer 5-Achs-Simultanbearbeitung die Ausführung mehrerer komplexer Operationen in einer einzigen Anlage – das entlastet bestehende Fräsmaschinen und verkürzt die gesamte Prozesskette.

Ging vor wenigen Wochen bei ZT Odenwald in Betrieb: Das hochpräzise Werkzeug-Voreinstellgerät Zoller Venturion 450, mit dem sich Werkzeuge hauptzeitparallel und mikrometergenau vermessen lassen.
Neubau-Projekt beschlossen
Um dem stetig wachsenden Maschinenpark von ZT Odenwald auch in Zukunft ausreichend Raum zu bieten, wird in 2026 ein Neubau-Projekt gestartet. In einem modernen Funktionsgebäude, dessen Architektur auch Kriterien der Nachhaltigkeit umsetzt, stehen dem Unternehmen dann insgesamt etwa 1000 qm Nutzfläche zur Verfügung. Eine Photovoltaik-Anlage wird dafür Sorge tragen, das ZT Odenwald seinen Energiebedarf weitgehend aus erneuerbaren Quellen decken kann. Mit eingeplant sind außerdem Platzreserven, die weitere Investitionen in Maschinen und Arbeitsplätze ermöglichen.
Verfahrens- und fertigungstechnisch liegt der Fokus von ZT Odenwald auf dem Fräsen, Drehen, Lasern und Gravieren. Dabei werden alle Bauteile einbau- und montagefertig ausgeliefert – inklusive gelaserten Produktcodes, Seriennummern und Firmenlogos. Da das Unternehmen zahlreiche Technologie-Partnerschaften zu Spezialisten der Oberflächentechnik unterhält, ist es zudem in der Lage, eine große Bandbreite funktioneller und optischer Oberflächenveredelungen anzubieten.

Philip Saul: „Sobald die Anforderungen an die Genauigkeit der Bauteile steigen oder innovative Designideen umzusetzen sind, kommen neben unserem fertigungs- und materialtechnischen Knowhow auch unsere konstruktiven Kompetenzen ins Spiel.“
Partner der Konstrukteure
Längst aber agiert ZT Odenwald nicht mehr nur als verlängerte Werkbank seiner Kunden, sondern punktet auch mit konstruktiven Kompetenzen. „Gerade wenn die Anforderungen an die Genauigkeit steigen oder Designinnovationen zu realisieren sind, kommen diese Leistungen ins Spiel“, sagt Philip Saul. Erwähnenswert ist an dieser Stelle der Service der Sofortkalkulation auf der Basis von 3D-Daten (Step). Hierbei erhält der Kunde schon in der Frühphase einer Produktentwicklung einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. Das spart Zeit und zeigt Potenziale für sinnvolle Optimierungen auf. Da ZT Odenwald dies in einem automatisierten Prozess und mit Hilfe von KI-gestützter Software umsetzt, liegen oft schon binnen weniger Stunden belastbare Zahlen vor.
Nicht zu vergessen: Als Teil der TARTLER Group ist ZT Odenwald eingebunden in das Knowhow- und Qualifikations-Management der Gruppe und profitiert rund um die Uhr von deren Ressourcen.

Im Rahmen der Konstruktionsberatung kann ZT Odenwald verifizieren, inwiefern sich ein Design für die spanende Bearbeitung eignet und ob es sich noch optimieren lässt.